AG01: Zwischen Kosten und Nachhaltigkeit: Grüne Batterien für die Energiewende


Montag und Dienstag
14:00 – 16:00 Uhr
Online
via Zoom

Wissenschaftler*innen aus der Batterieforschung
Helmholtz-Institut Ulm | POLIS Universität Ulm und KIT | DLR


Verrücktes Jahr 2022: Die weltweiten Nachrichten in der Batterieforschung überschlagen sich tagtäglich. Immer mehr Unternehmen bauen Batterien für die Elektromobilität, für E-Autos, Heimspeicher, stationäre Batterien und Konsumenten-Batterien. Heiß diskutiert werden dabei fragile Lieferketten für Lithium, Nickel und Kobalt: Woher sollen die zukünftigen europäischen Gigafactories die immer begehrteren Metalle beziehen? Vielleicht ist jetzt die Zeit für alternative Batterietypen, die heimisch und viel preiswerter zu bauen sind? Längst ist ein Wandel bei deutschen Verbraucher*innen für batteriebetriebene Anwendungen zu spüren: Es geht nicht mehr nur um grüne, rezyklierbare Batterien. Die Deutschen haben endlich verstanden, dass die nachhaltige Elektromobilität auch den Geldbeutel schont, da fossile Brennstoffe immer teurer werden.

Die Ulmer Batterieforschung fasst den derzeitigen Stand der Batterietechnik zusammen:

1) Deutsche Energiespeicherung: Die Rolle von Batterien in Zeiten von Gasnotstand
2) Lithium teuer – Natrium billig: Der Siegeszug der Natrium-Ionen-Batterie
3) Wie nachhaltig sind E-Autos wirklich? Diese Metalle stecken im E-Auto-Akku
4) Kreislaufwirtschaft: (Wie) Können Batterien rezykliert werden?