AG 11: Märchen und Malen – Fuge im Zusammenleben


Montag und Dienstag
14:00 – 16:00 Uhr

Präsenz

Josephine Giesbert
Kunsttherapeutin (Dipl. SHB), Erzählerin, Waldorf­pädagogin

Märchen erzählen in archetypischen Bildern. Sie verbergen einen Schatz an heilendem Wissen aus einer ursprünglichen Ganzheit. Nach C.G. Jung sind Märchen Ausdruck eines kollektiv Unbewussten. Herausforderungen im Zusam­menleben mit allem, was um uns ist, tragen zur Reifung und Selbstwerdung, zu gegenseitiger Achtsamkeit und schließlich zu einem guten Ende bei.

Wir werden ein Märchen hören und uns anschließend über Inhalt, Archetypen, Symbole, Metaphern und Allegorien austauschen. Danach überlassen wir uns dem künstlerischen Prozess. Wir malen in freier Gestaltung auf Leinwand mit Gewürzen, Pigmenten, Erden und Metallen.
In der Aktivierung der eigenen kreativen Kräfte kommen wir mit unseren Ressourcen in Kontakt. Wir betreten einen Raum der Erlaubnis, in dem wir uns mit Freude und Leichtigkeit auf dem Hintergrund des Märchens begegnen und berühren lassen.