Die „Dunkle Triade“ der Persönlichkeit und ihr Zusammenhang mit pro- und antisozialem Verhalten

Donnerstag, 23.03.2023
14:00 – 15:45 Uhr

Live:
Hörsaal 4/5
Gebäude O25
Universität Ulm
Campus Ost

Online: via Zoom-Webinar

PD Dr. Claudia Sassenrath

Abteilung Sozialpsychologie Universität Ulm

Moderation: Prof. Dr. Daniel Zimprich

Neben den etablierten basalen Persönlichkeitseigenschaften wie z.B. Extraversion, Emotionalität (Neurotizismus), Verträglichkeit, Offenheit, sowie Gewissenhaftigkeit und deren empirisch vielfach demonstrierten Zusammenhängen mit unterschiedlichen Verhaltensweisen in sozialen Situationen, hat die sich die Forschung in den vergangenen Jahren vermehrt mit den sogenannten „dunklen“ Persönlichkeitseigenschaften beschäftigt: Hierbei handelt es sich um die subklinischen, nicht pathologischen Persönlichkeitsausprägungen von z.B. Alltagssadismus, gekennzeichnet durch geringe Empathie und ausgeprägte Schadenfreude, Machiavellismus, gekennzeichnet die durch ausgeprägte
Bereitschaft Andere zum eigenen Vorteil zu manipulieren, Narzissmus, gekennzeichnet durch ein übersteigertes Selbstbild mit starkem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, sowie Psychopathie, gekennzeichnet durch geringe Empathie, gesteigerte Impulsivität und das Bedürfnis nach Nervenkitzel.

In diesem Vortrag werden die sogenannten „dunklen“ Persönlichkeitseigenschaften präzise vorgestellt und voneinander abgegrenzt. Zudem werden aktuelle empirische Arbeiten präsentiert, die den Zusammenhang dieser verschiedenen Eigenschaften mit pro- und antisozialem Verhalten genauer
beleuchtet haben.

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Die Aufzeichnung steht bis 15.08.2023 zur Verfügung.

GESCHÜTZTER BEREICH

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Claudia Sassenrath studierte Psychologie an der Universität Würzburg und an der Universidad Autónoma de Madrid. Sie promovierte zu kontextuellen Einflüsse auf die Perspektivenübernahme am Knowledge Media Research Center (Universität Tübingen). Seit 2012 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Ulm und seit 2019 habilitiert.
Forschungsschwerpunkte: Empathie, Perspektivenübernahme, prosoziale Tendenzen, Selbstregulierungsprozesse, Soziale Kognition und Embodiment.